Schutz vor Gasunfällen

Zuletzt aktualisiert am: 08.07.2024

Ursachen für Unfälle mit Rauch und Gasen gibt es viele, aber man kann etwas für seine Sicherheit tun: Gasmelder können Leben retten, da sie erkennen, was dem Menschen meist verborgen bleibt oder häufig zu spät erkannt wird.

Das bei einem Feuer entstehenden Feuer Rauch entsteht, ist bekannt. Wie dieser im Ernstfall durch Rauchmelder erkannt werden haben wir hier vorgestellt. Ein andere Gefahr, die ohne ein offenes Feuer auskommt, stellen Gase dar.

Entweder weil sie meist

  • zum heizen/ kochen genutzt werden oder
  • weil sie durch Verbrennung entstehen.

Bei der jetzt beginnenden Herbst-/Winterzeit kommen neben den Heizungen auch wieder vermehrt Kamine und Öfen zum Einsatz. Zeit, sich auch um die Gefahren zu kümmern.

Gastherme: Sicherheit durch Gasmelder
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Die Besondere Gefahr besteht darin, dass die Gase nicht immer von den Bewohnern eines Hauses oder einer Wohnung  erkannt werden – vor allem, wenn ein Defekt in der Nacht auftritt, wenn die meisten bereits schlafen. Wir reden hier von drei Gasarten:

  • Stadt-/Erdgas (Methan)
  • Flüssiggas (Propangas/Butangas)
  • Kohlenmonoxid (CO-Melder)

Gründe für Gasaustritt

Wenn Erdgas oder Propangas z.B. aufgrund eines defektes an dem Verschluss ungehindert austritt und sich in einem geschlossenen Raum sammelt, kann es leicht zu einer Explosion kommen, sobald ein Funke dieses Gasgemisch entzündet.

Häufige Fehler finden sich auch an oft verbauten Gasthermen bzw. Gas-Etagenheizungen in Wohnungen und Einfamilienhäusern. Diese Gase kann man

  • nicht sehen und
  • nicht schmecken, dafür aber
  • ab einer bestimmten Konzentration riechen.

Renovierungen und Bauarbeiten

Einfach so entstehen die Defekte meist nicht, sondern werden durch unsachgemäße Arbeiten z.B. im Renovierungsfall hervorgerufen. In den Medien liest man zudem immer mal wieder  von „Umleitungsbauten“, weil versucht wird, das Gas mit eigenen Rohrkonstruktionen am Gaszähler vorbei zu leiten, um Geld zu sparen.

Auch Bauarbeiten an und vor den Gebäuden können ursächlich sein, wenn beispielsweise ein Baugerät (z.B. Bagger) eine Gasleitung beschädigt (siehe aktuelle Meldungen zu Gasexplosionen).

Falsch installierte Öfen und laufende Motoren

Im Fall von CO2 können die Ursachen vielschichtig sein. Eine defekte Heizungsanlage, nicht abgestellte Motoren in der Garage aber auch normale Heizungsöfen sind die vielfach genannten Gründe.
Das größere Problem bei Kohlenmonoxid (CO) ist aber, dass es

  • weder gesehen,
  • geschmeckt noch
  • gerochen werden kann.

Dadurch wird die Lebensgefahr in der man sich befindet oftmals erst gar nicht bemerkt. Besonders schlimm sind derartige Ereignisse, wenn sie im Schlaf passieren und nichts bemerken kann.

Ein sehr erschreckendes Beispiel ereignete sich zu Beginn diesen Jahres, als sich Ende Januar 2017 in Arnstein (Bayern) 6 Jugendliche in einer Gartenlaube trafen, um dort zu feiern. Sie nutzen wohl den Ofen, um den Raum zu heizen. Dabei trat Kohlenstoffmonoxid aus.
Ein Vater hat alle Jugendlichen tot am nächsten Morgen aufgefunden (Vgl. u.a.: sueddeutsche.de und feuerwehrmagazin.de).

Freizeit und Wohnwagen

Die Verwendung von Flüssiggas (sog. LPG = Liquified Petroleum Gas) aus Gasflaschen, welches zum Kochen, Heizen oder Kühlen beim Camping oder in Caravans verwendet wird, gilt an sich als weitgehend ungefährlich in der Verwendung: im Falle von Feuer oder einem Unfall kommt die sog. Schmelzsicherung zum Einsatz.
Dies ist eine Art Ventil, dass das verbliebene Gas in Gasflaschen kontrolliert abbrennen lässt.

Vorsicht ist allerdings auch hier geboten, da sich zum einen bei Verwendung im Campingwagen bzw. geschlossenen Räumen die Verbrennungsabgase gefährlich konzentrieren können. Zum anderen können Leckagen an den Leitungen das Gas ausströmen lassen können.

Ein Sachgemäße Sicherung der Gasflaschen sowie regelmäßige Kontrollen sind daher unerlässlich.

Kohlenmonoxid (CO) ist ein Gift

Kohlenmonoxid (CO) ist ein Gift, welches über die Lunge aufgenommen wird, ins Blut übergeht und dort die Sauerstoffversorgung stört. Im Falle einer beginnenden Vergiftung können folgende Symptome festgestellt werden:

  • Übelkeit,
  • Schwindel und in der Folge
  • Bewusstlosigkeit.

Schläft man, wird man diese Symptome nicht erkennen können und die Bewusstlosigkeit ist die logische Folge. Bei einer schweren Kohlenmonoxid-Vergiftung können Hirnschäden und Herzrhythmusstörungen die weitere Folge sein.

Was man nicht erkennt, kann man nicht bekämpfen

Das klingt etwas zugespitzt, doch wenn man als Mensch nicht in der Lage ist, alle Gase und die damit entstehenden Gefahren zu erkennen, dann sollte man für die eigene Sicherheit und der Sicherheit der Familie, Technik einsetzen, die diese Aufgaben zuverlässig übernehmen kann.

Es gibt verschiedene Gasmelder, die einzelne Gase erkennen können, aber auch Kombi-Geräte, die mehrere Gasarten erkennen und rechtzeitig Alarm schlagen können.

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Zuletzt aktualisiert am 21.06.2026 um 12:20 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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